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Outdoormatten

Welches Material empfiehlt sich für Outdoormatten?
Isomatten schützen vor Unebenheiten und isolieren. in Kombination mit einem Schlafsack. Sie sorgen bei Outdooraktivitäten für einen guten Schlafkomfort. Je nach Klima und Jahreszeit gibt es unterschiedliche Konstruktionen bezüglich Wärmeisolierung und Schlafeigenschaften. Es gibt Schaumstoff -Isomatten aus EVA oder aus PE und selbstaufblasbare Matten. Eine EVA-Isomatte ist langlebig, formstabil, rollbar und besitzt bessere Isoliereigenschaften als PE. Sie ist hat allerdings voluminöser als PE und nicht so reißfest. PE – Isomatten sind faltbar, komfortabler und kompakter als EVA. PE -Matten haben allerdings eine geringere Isoliereigenschaft als EVA und ein relativ großes Packmaß. Es gibt Modelle mit einer Aluminiumbeschichtung, mit Noppen oder Rillen. Solche Konstruktionen erhöhen die Wärmeleistung. Die klassische Isomatte, die zum einen als normale Schlafunterlage, als zusätzliche robuste Isolationsschicht für eine aufblasbare Matte im Winter, oder als rutschfeste Yoga- und Gymnastikmatte verwendet werden kann, gibt es mit einer Dicke von 5 -20mm.-

Wesentlich höheren Schlafkomfort bieten die selbstaufblasbare, luftgefüllten Isoliermatten. Diese funktionellen Schlafmatten bestehen aus einer Matte mit offenzelligem und flexiblem Polyurethan-Schaumstoff, der von einer luftdichten Hülle umschlossen wird. Wird das Ventil der verpackten, selbstaufblasenden Isomatte geöffnet, strömt Luft in das Innere der Matte und der isolierende PU-Schaum entfaltet sich zu seiner vollen Größe. Durch die Luftzufuhr ist die Matratzenhärte individuell anpassbar. Rollt man die Matte wieder ein, erhält man bei einer selbstaufblasbaren Matte ein wesentlich kleineres Packmaß, als bei der klassischen Isomatte.
Selbstaufblasbare Matten sind gegenüber spitzen Gegenständen etwas empfindlicher. Sie bieten bei Beschädigung trotz Luftverlust noch eine gewisse Wärmeleistung und lassen sich relativ leicht mit einem Flicken und etwas Seam Grip (Reparaturzubehör) reparieren. Der Begriff selbstaufblasende Isomatte ist jedoch ein wenig irreführend. Damit man mit einer selbstaufblasbaren Outdoormatte einen komfortablen Härtegrad erzielt, sollte zusätzlich Luft zugeführt werden. Neue Matten müssen vor der ersten Benutzung einmal aufgeblasen werden, damit der Schaum aktiviert wird. Ein Pumpsack oder eine Luftpumpe helfen beim Befüllen mit Luft. Da dieser Vorgang einige Minuten in Anspruch nimmt, ist es ratsam die Matte rechtzeitig vor dem Schlafengehen aus zu packen und das Ventil zu öffnen. Nach dem Gebrauch wird das Ventil wieder geöffnet und die Luft aus der Matte gepresst, um ein kleines Packmaß zu erhalten.
Ein weiterer Vorteil einer aufblasbaren Iso-Matte ist das geringe Gewicht. Hochwertige Matten z. B. von Sea to Summit wiegen 500 Gramm und weniger!
Mit dem sogenannten R-Wert wird das Wärmeverhalten einer Iso-Matte definiert. Das heißt, eine Matte mit einem R-Wert von 2 ist doppelt so warm, wie eine Matte mit einem Wert von 1. Eine Isomatte für den Winter sollte mindestens eine R-Wert von 5 erfüllen. Für den Winter oder kalte Böden kann man auch eine klassische Schaumstoff- Isomatte mit einer selbstaufblasbaren Matte kombinieren. Die Addition der R-Werte beider Matten ergibt den Gesamt-R-Wert.
Diese Tabelle gibt einen Überblick über den Einsatzbereich je nach Temperatur:
R-Wert          Temperatur im Zelt                       Jahreszeit
1                     bis +15°Celsius                               Hochsommer
2                     bis +10° Celsius                              Somnmer
3                     bis + 5°Celsius                                 gemäßigte 3 Jahreszeiten
4                     bis 0°Celsius                                    3 Jahreszeiten